Dienstag, 16. Dezember 2014

Grünkohlpesto

Ich bin ein totaler Grünkohlfan, aber meine Kinder können einem klassischem Grünkohlgericht nichts abgewinnen. Schon der Geruch nimmt ihnen jeden Appetit. Deshalb habe ich heimlich ein paar Blätter nur kurz blanchiert, dann bekam der Kohl einen wunderschönen knallgrünen Ton und anschließend habe ich die Blätter in ein grünes Pesto verwandelt. Verraten habe ich nichts und siehe da, die Kinder fanden das Grünkohlpesto super. Diese Grünkohlvariante ist zudem noch besonders vitaminreich.

Zutaten:
  • ca. 60g blanchierter Grünkohl
  • je 2 Eßl. Kürbiskerne & Sonnenblumenkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30g geriebener Parmesan
  • 100ml Olivenöl
  • einen Spritzer Zitronensaft
  • etwas Salz


Alle Zutaten in einen Hacker geben und zerkleinern bis daraus ein Pesto entsteht.

Schmeckt zu Nudeln, auf Baguette und auch zu Reis.


Montag, 24. November 2014

Mandel-Dattel Milch

Ich benutze schon seit Jahren so gut wie keine Kuhmilch und habe schon viele Ersatzmilchprodukte ausprobiert. Mandelmilch schmeckt mir besonders gut und lässt sich leicht zubereiten. 

Wer eine besonders süße Milch bevorzugt, gibt mehr Datteln dazu und wenn es etwas cremiger sein soll reduziert man den Wasseranteil. Vanille kann durch Zimt, Kardamom oder Kakao ersetzt bzw. ergänzt werden.

Diese Milch ist aber nicht nur lecker, sondern enthält auch viele Vitamine, Mineralien und andere Stoffe wie Kalzium, Kalium, Eisen, Magnesium, Kupfer, Zink, Vitamin A, B, C, E, Folsäure, Tryptophan etc.


Rezept: Mandel-Dattel Milch

500ml Wasser
5 Datteln (ca. 35g)
30 Mandeln (ca. 30g)
1 Prise Vanille

Alle Zutaten in einen Mixer geben und solange mixen bis eine homogene Flüssigkeit entsteht. Im Hochleistungsmixer dauert dieser Vorgang ca. 1 Minute.


Wirkung aus Sicht der TCM:
Datteln wirken beruhigend, nähren Blut und Säfte, stärken Milz- und Lungen-Qi und unterstützen die Blutbildung indem sie das Leber-Blut tonisieren. Ihre Wirkung ist süß, neutral-warm.
Mandeln tonisieren Lungen-, Dickdarm und Nieren-Yin. Sie wirken Kraftlosigkeit entgegen und besitzen einen süß-bitteren Geschmack und eine neutrale Temperatur.
Vanille entspannt die Leber, vertreibt Wind und stärkt das Milz- und Magen-Qi. Indiziert bei Nervosität, Unruhe und Heißhunger.



Donnerstag, 20. November 2014

Mandelmus, Haselnussmus, Dattel-Haselnussmus, Schokomus


Liebe treue Leserschaft, es geht jetzt endlich weiter. Einige haben schon nachgefragt, ob es bald wieder neue Rezeptideen von mir gibt.... Ich hatte in den letzten Monaten viel zu tun - u.a. bin ich in neue Praxisräume gezogen - und bin deshalb nicht dazu gekommen Rezepte zu notieren, Fotos zu machen und ins Netz zu stellen....zu schnell wurde alles verspeist...

Beginnen möchte ich heute mit einem neuen kleinen Hobby von mir, das Herstellen von Nussmus mit einem elektrischen Zerkleinerer.

Mandelmus ist in den letzten Monaten enorm teuer geworden bzw. wir verbrauchen einfach auch relativ viel (17 Euro/500g). Durch die Selbstherstellung konnte ich die Kosten halbieren und es macht Spass auch neue Musrezepte zu kreieren, z.B. Schokomus, Dattel-Haselnussmus etc.

Nach einer Recherche im Internet stellte sich heraus, dass ein leistungsstarker Zerkleinerer wohl besonders gut funktionieren würde, deshalb habe ich mir ein entsprechendes Gerät angeschafft (La Moulinette plus). Es sollen aber auch leistungsstarke Mixer (Vitamix, Thermomix etc.) und auch andere Zerkleinerer funktionieren. Wichtig ist im Mixvorgang sehr häufig Pausen einzulegen, damit der Motor und das Mus nicht zu heiß werden.

Herstellung von Mandelmus, Haselnussmus, Haselnuss-Dattelmus und Schokomus:

Mandelmus
  • ca. 350g Mandeln.
  • Für ein weißes Mandelmus müssen zuerst die Mandel enthäutet werden, dafür übergiesst man die Mandeln mit kochendem Wasser.
  • Nach ca. 10 Minuten, eine Handvoll Mandeln dem Wasser entnehmen und einzeln zwischen den Fingern enthäuten, die Mandelhaut löst sich durch einfachen Druck auf die Mandel sehr leicht. Falls nicht, Mandeln etwas länger in heißem Wasser lassen.
  • Die enthäuteten Mandeln nun auf ein Backblech verteilen und ca. 30 Minuten bei 100 °C trocknen (sehr wichtig). Wer dunkles Mandelmus bevorzugt, spart sich das Enthäuten und röstet kurz bei 120 °C für 15 Min.
  • Anschließend erkalten lassen. 
  • Nun in den Mixer geben und zu Mandelpulver mixen.
  • Das (weiße) Mandelpulver nochmals bei 120 Grad im Ofen 10-15 Minuten trocknen.
  • Erneut erkalten lassen.

  • Ist ein intensiver Geschmack gewünscht, Mandeln länger rösten, aber Vorsicht, nicht zu lang sonst werden die Mandeln bitter.
  • Anschließend zurück in den Mixer und nun mit viel Geduld mixen.
  • Dieser Vorgang kann sehr lange dauern, da er immer wieder unterbrochen werden muss, damit das Mus wieder erkaltet.
  • Ich fange morgens an zu Mixen und immer wenn ich in die Küche komme, mixe ich ein paar Minuten, dann öffne ich den Behälter und mixen nach einer Stunde oder später weiter. Des öfteren muss das Mus vom Rand des Behälters gelöst werden.
  • Der Vorgang kann durch die Zugabe von etwas Mandelöl beschleunigt werden.
  • Wenn das Muss cremiger wird, ist es noch nicht fertig, erst wenn es richtig glänzt und vom Löffel läuft.




Haselnussmus

Ganze Haselnüsse im Ofen bei 130°C ca. 20 Minuten rösten, sobald die Schale aufspringt herausnehmen und abkühlen lassen.
Anschließend die Schale mit den Händen entfernen, eventuell mehrere Nüsse gleichzeitig enthäuten.

Die enthäuteten Haselnüsse in den Zerkleinerer geben, Haselnussmus entsteht schneller als Mandelmus, das Öl löst sich leichter aus den Nüssen.
Eventuell müssen trotzdem 1-2 Pausen gemacht werden.
Das Haselnussmus ist fertig wenn es vom Löffel läuft und glänzt.






Dattel-Haselnusmus

100g Datteln zerkleinern und anschließend mit 100g Haselnussmus verrühren. Schmeckt als Brotaufstrich und auch einfach pur.




Schokomus

2 Eßl. Haselnussmus
1 Eßl. Honig
etwas Kakaopulver

verrühren- fertig

Wirkung aus Sicht der TCM:


Nüsse und Samen stellen hoch konzentrierte Nahrung dar und stärken vor allem Yin, Blut und Qi. Aufgrund ihrer Öligkeit sind sie etwas nässebildend und es ist besser sie nur in kleinen Mengen zu essen. 
Alle Nussmusvariationen bei Zimmertemperatur im geschlossenen Glas aufbewahren, nicht im Kühlschrank. 


Donnerstag, 12. Juni 2014

Erdbeer-Kirsch-Crumble

Heute habe ich die ersten deutschen Kirschen bekommen und Lust auf ein rotes Crumble. Die rote Farbe gehört zum Feuerelement, dieses Element ist das sogenannte große Yang des Sommers. Der Frühling symbolisiert das kleine Yang. Der zugeordnete Geschmack im Sommer ist bitter. Bittere Kräuter fördern den nach unten gerichteten Transport des Magen- und Darminhalts. 

Das rote Crumble hat aufgrund der Farbe Bezug zum Feuerelement, der süße Geschmack symbolisiert das Erdelement und stärkt so die Mitte und die weiteren Zutaten und Gewürze harmonisieren.





Zutaten:

  • 750g Obst aus Erdbeeren (H, E) und Kirschen (H, E) + 2Eßl. Agavendicksaft (E)
  • 50g Agavendicksaft oder Rohrohrzucker (E)
  • 75g Butter (E)
  • 80g Weizenvollkornmehl (E, W)
  • 20g Buchweizenmehl (F, E)
  • 60g Nuss-Samenmischung (z.B. Sonnenblumenkerne (E), Buchweizen (F,E), gemahlene Mandeln (F,H), Leinsamen (E), Sesam(E))
  • 60g Müslimischung
  • 1/2 Teel. Zimt (F,E), Zitronenschale von 1/2 Zitrone (H), 1/2 Teel. gemahlener Koriander(F,M), etwas Salz (W)


Kirschen entkernen, Erdbeeren vierteln und mit Agavendicksaft mischen. 
Butter verflüssigen und Zucker oder Agavendicksaft sowie Gewürze dazugeben.
Anschließend mit den restlichen Zutaten vermischen.
Crumble im Kühlschrank erkalten lassen. 
Crumblemischung auf dem Obst verteilen und im Ofen bei 190°C ca. 30 Minuten backen. 
Anschließend etwas abkühlen lassen.

Da ich Mohn liebe, habe ich auf meine Portion noch 1 Teel. Dampfmohn (F) gegeben. 

Guten Appetit!!

Getreideshake


Seit letztem Jahr besitze ich einen leistungsstarken Mixer, der tolle Smoothies zaubert und heute morgen einen leckeren Getreideshake. Hier das Rezept für euch. 




1 Tasse Basismüsli 
3 Tassen Wasser
1 Banane
1 Eßl. Chia-Samen
1 Eßl. Leinsamen
2 Eßl. Rosinen
2 Eßl. Mandeln
Zimt
Vanille
Kokosflocken


Das Müsli über Nacht in 1 Tasse Wasser einweichen lassen. Das eingeweichte Müsli in den Mixer füllen, zwei weitere Tassen Wasser und alle restlichen Zutaten dazugeben, mixen bis eine cremige Konsistenz erreicht ist, evtl. weiter Flüssigkeit dazugeben. Ein Teil des Wassers kann auch durch Kuhmilch, Sojamilch, Reismilch etc. ersetzt werden. 

Ich habe auf das Shake etwas Crunchmüsli gegeben, dies wird wie folgt schnell zubereitet. ½ Tasse trockenes Müsli und 2 Eßl. Lieblingssamen (Buchweizen, Sonnenblumenkerne, Sesam etc.) in einen Topf geben und leicht rösten. Sobald das Müsli heiß ist, einen Eßl. Öl und einen Eßl. Honig dazugeben, schnell verrühren bis sich der Honig aufgelöst hat und die Mischung zum abkühlen auf einen Teller geben.

Eignet sich auch wunderbar als kleiner Snack zwischendurch.

Euch einen schönen, sonnigen Tag!

Sonntag, 8. Juni 2014

Reis-Quinua-Belugalinsen an Ruculapesto und buntem Kräutersalat


Nach 4-wöchigem Urlaub und viel Arbeit gibt es endlich von mir ein paar neue Anregung aus der 5-Elemente Küche im Spätfrühling bzw. laut TCM-Kalender eigentlich schon Sommer. Langsam baue ich diesen Blog weiter auf und habe begonnen die neue Rubrik „Die 5 Elemente“ (klicke rechts) zu beschreiben. Der erste Beitrag beschreibt das Holzelement genauer, dass im Frühling besonders Beachtung findet. Ich stelle dort auch die Getreide-Entschlackungskur vor. Der Sommerbeitrag folgt sobald ich Zeit finde.

Heute stelle ich euch einen Frühlings-Sommersalat mit vielen frischen Kräutern von meinem Balkon vor, dazu Quinua, Reis, Belugalinsen und Ruculapesto.





Rezept:


  • Lollo rosso
  • Sauerampfer
  • Frühlingszwiebeln
  • Radieschen
  • Alfalfa
  • Erdbeeren
  • Kräuter:
  • Winterkresse
  • Schnittlauch
  • Koriandergrün
  • Petersilie

  • Sesamsamen (weiß und schwarz)
  • Buchweizensamen

Dressing:

  • 2 Eßl. Zitronensaft (1 Zitrone)
  • 1 Teel. Senf
  • 1 Teel. Honig
  • 3 Eßl. Olivenöl
  • 1 Eßl. Lein Öl (mir schmeckt das von http://www.wesermuehle.com/ am besten – unbedingt im Kühlschrank aufbewahren)

  • Basmatireis
  • Quinua
  • Belugalinsen

Rucula-Pesto:

  • Rucula
  • Knoblauch
  • Mandeln oder Pinienkerne
  • Olivenöl
  • Salz
  • etwas Zitronensaft

½ – 1 Tasse Belugalinsen wie auf der Packung beschrieben ca. 30 Minuten gar kochen.

Eine Tasse Reis und eine Tasse Quinua, kurz im Sieb unter kaltem Wasser abspülen und mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz gar kochen (ca. 10 Minuten).

Sesamsamen und Buchweizensamen evtl. noch Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne im Topf ohne Fett rösten bis sie duften, aber Vorsicht sie verbrennen leicht. Auch ungeröstete Hanfsamen eignen sich hervorragend für frische Salate.

Salatzutaten anrichten, das Dressing verrühren und den Salat damit begießen. Anschließend mit den gerösteten Kernen bestreuen.

Eine Handvoll Rucula mit 2 Eßl. Nüssen etwas Zitronensaft und Salz sowie ca. ½ Tasse Olivenöl und eine Knoblauchzehe pürieren (eignet sich wunderbar auch zu Spagetti und hält sich mindestens eine Woche im Kühlschrank). Die Konsistenz durch Zugabe von Öl eventuell verdünnen.

Reis, Quinua und Belugalinsen mit Ruculapesto nach Belieben mischen und an den Salat geben.

Ein leckeres leichtes Mittag- oder Abendessen bei 30°C im Schatten. 

Dienstag, 11. März 2014

Buchweizen-Reis mit Walnuss-Rucola-Pesto & Frühlingssalat


Der Frühling ist im Anmarsch und ich freue mich auf viele frische & grüne Zutaten. Die sollten aber immer gut kombiniert werden, damit wir uns keinen „Wind“ einfangen und Erkältungen die Folge sind. Viele Zutaten aus dem Holzelement sind thermisch kalt oder erfrischend, deshalb kombiniere ich diese mit wärmenden Ingredienzien. Weiterhin immer schön die Mitte stärken, dies gelingt besonders gut mit einem warmen Frühstück. Heute stelle ich Euch aber ein leichtes Mittagessen vor, was sehr schnell zubereitet, gut vorgekocht und mitgenommen werden kann.



Zutaten:

1 Tasse Reis
1 Tasse Buchweizen

Beides unter Wasser abspülen und in Gemüsebrühe (doppelte Menge) gar kochen. Vollkornreis hat eine längere Garzeit und sollte deshalb getrennt von Buchweizen gekocht werden. Weißer Reis kann mit dem Buchweizen zusammen gekocht werden.

Pesto:

1 Bund Rucula
50 g Walnüsse
1 Knoblauchzehe
etwas geriebenen Parmesan
Kräutersalz
ca. ½ Tasse Olivenöl
1 Spritzer Zitronensaft

Walnüsse leicht hacken, Rucola klein schneiden, Parmesan reiben und alles zusammen mit den restlichen Zutaten pürieren. Ist die Masse zu dick, noch etwas Öl dazu geben.

Salatmix:

Chicorree
geriebene Karotte
grüner Salat oder Eisbergsalat
Rucula Salat
Frühlingszwiebel (grün)
Kresse oder andere Sprossen

Kernmix:

Kürbiskerne
Sesamsaat (weiß und schwarz)
Sonnenblumenkerne
Buchweizensaat

Zusammen ohne Öl im Topf rösten, dabei umrühren und aufpassen, dass die Samen nicht verbrennen, anschließend noch Hanfsaat (nicht rösten) dazugeben.

Dressing:

1 Teel. Senf
1 Teel. Honig
2 Eßl. Weißweinessig od. Apfelessig
3 Eßl. Olivenöl
1 Eßl. Leinöl
1 Teel. Moringapulver (kann auch weg gelassen werden)

Reis mit Buchweizen & mit Rucula-Walnuss-Pesto mischen (Tipp: restliches Pesto hält sich mehrerer Tage im Kühlschrank und schmeckt auch sehr gut zu Nudeln, weißen Bohnen oder Tofu). Salat mit dem Dressing mischen und mit dem Kernmix bestreuen. Evtl. dem Salat etwas Schafskäse zufügen oder mit gebratenem Tofu ergänzen.

Wirkung:
Buchweizen und Reis stärken die Mitte. Rucola wirkt entgiftend und harmonisiert wunderbar mit Walnüssen, diese fördern die Verdauung und Stärken die Nierenenergie und das Gehirn. Der frische Salat wird durch ein wärmendes Dressing und mit geröstetem Kernmix versehen und so entsteht ein Gericht, welches die Holz-Energie anspricht, die Mitte stärkt und die Verdauung fördert (und super lecker ist ;)).

Moringa oleifera, der Meerrettichbaum oder auch Wunderbaum genannt, soll eine außerordentliche Heilwirkung haben und besitzt unglaublich viele Vitamine, Mineralien und viele andere wunderbare Bestandteile. Nach der TCM gehört die Pflanze aufgrund der Farbe zum Holzelement und aufgrund des leicht bitteren Geschmacks zum Feuerelement. Die Pflanze lässt sich auch selber anbauen und die Blätter können dann roh verzehrt werden. Im Internet findet man viele Informationen und Bezugsquellen über die Pflanze.



Guten Appetit, ich freue mich auf Feedback!

Freitag, 21. Februar 2014

Kokosreisbrei mit Kirschen und Ingwer-Kokos-Karamell


Heute Morgen gab es ein Frühstück aus Resten, die schnell zusammen gerührt werden mussten aber dann restlos verputzt wurden. Das ist immer das schönste Lob meiner Kinder. Mir habe ich noch schnell eine kleine Portion Beiseite geschafft, so dass ich noch ein Foto machen konnte.



  • ½ Dose Kokosmilch
  • 200ml Reismilch 
  • Schale ½ Zitrone
  • 1 Eßl. Agavendicksaft
  • 6 Eßl. Reisflocken (ca. 100g)
  • 1 Glas Kirschen
  • etwas Zimt
  • etwas Maisstärke oder Kuzu
  • 5-6 Eßl. Kokosflocken
  • 1-2 Eßl. Rohrohzucker
  • ½ cm Scheibe Ingwer in kleinen Würfeln

  1. Kokosmilch und Reismilch mit Zitronenschale und Agavendicksaft mischen und Reisflocken darunter rühren.
  2. Kurz aufkochen lassen und anschließend ca. 10 Min. ausquellen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Kirschen mit Zimt aufkochen und mit Maisstärke oder Kuzu nach belieben andicken.
  4. Zucker in einen Topf geben und karamellisieren lassen.
  5. Topf von der Herdplatte nehmen und mit Ingwer sowie Kokosflocken mischen. Auf einen Teller geben und abkühlen lassen.
  6. Reisbrei mit Kirschen und Ingwer-Kokosmischung anrichten. 




Guten Appetit und einen schönen Tag!

Montag, 3. Februar 2014

Azukibohnen mit Gemüse & Hanfsamen


Kardamom ist im Momente mein Lieblingsgewürz. Wem also das letzte Rezept geschmeckt hat, kann gleich noch eine herzhafte Variante mit Bohnen und Gemüse ausprobieren.

Hülsenfrüchte sind sehr eiweißhaltig und in Kombination mit Getreide erreichen sie dieselbe Wertigkeit wie tierisches Eiweiß. Wer selten Hülsenfrüchte isst reagiert häufig mit Blähungen. Bei regelmäßigem Verzehr passt sich das Verdauungssystem jedoch an und die Beschwerden bleiben aus. Gerade für Vegetarier sind täglich Hülsenfrüchte eine sehr gesunde Eiweißquelle mit vielen Vitaminen und Mineralien. Vor dem Kochen empfehle ich die Hülsenfrüchte 12 Std. einzuweichen und anschließend das Wasser zum Kochen zu wechseln. Auch scharfe, aromatische Gewürze und/oder ein Stück Kombu-Alge verbessern die Verträglichkeit und Resorbierbarkeit.



Zutaten:
  • 1 Tasse Azukibohnen (F,E,H - warm)
  • 1 Stück Wakame od. Kombu-Alge (W - kalt)
  • Wasser
  • 1 Zwiebel (H,M,F - warm)
  • 2 Karotten (E - neutral)
  • 1 Tasse Mais (E - neutral)
  • 1 Tasse grüne Bohnen (E - neutral)
  • 2 Eßl. Hanfsamen (E - neutral)
  • süßes Curry (E,M,F - warm)
  • Sojasoße (W - kühl)
  • Petersilie (H,E,W - warm)
  • 1 Tasse Basmatireis (E, warm)
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Eßl. Olivenöl (H, E – neutral/kühl)
  • Salz (W - kühl)
  • 5 Kardamomkapseln (E,M – warm)
  • Schwarzes Sesam – fettfrei im Topf leicht rösten


Adzukibohnen über Nacht mit dem Stück Alge einweichen lassen. Anschließend mit neuem Wasser gar kochen. Alge entfernen. (geht auch ohne Alge)
Zwiebel würfeln und in Öl dünsten.
Karotten in Scheiben schneiden, dazugeben.
Restliches Gemüse und Bohnen mit Curry & Sojasoße würzen und bissfest garen.
Vor dem Servieren die Hanfsamen unterrühren.

Kardamomkapseln etwas zerstoßen und in Olivenöl erhitzen, gewaschenen Basmatireis dazugeben.
Mit der doppelten Menge Wasser aufgießen, Salz dazugeben und garen. Die Kardamomkapseln entfernen vir den Verzehr entfernen.

Reis mit Gemüse anrichten. Mit gerösteten schwarzem Sesam und Petersilie bestreuen.

Guten Appetit!!

Donnerstag, 30. Januar 2014

Kardamom-Zimt Reis mit Birne

Kardamom ist ein wunderbar mildes Gewürz was nicht nur lecker schmeckt sondern auch ein effektives Gewürz bei Schnupfen ist. Kardamom wärmt und harmonisiert die "Mitte" und kann eingedrungene Feuchtigkeit und Kälte wieder umwandeln. Dieses Gericht schmeckt lecker am Abend oder zum Frühstück (oder beides), lässt sich gut vorkochen und schnell im Topf erwärmen.




Zubereitung:

Reis:

  • 1 Tasse Rundkornreis (E-warm)
  • 2 Tassen Reismilch (E-warm)
  • 1 Stange Ceylonzimt (E/M/W warm-heiß)
  • 4 Kapseln Kardamom (E/M-warm)
  • eine Prise Salz (W)
  • etwas Zitronenschale (H/W/E/M-kühl)
  • Ahornsirup (E-neutral)
  • 3-4 Eßl. Sojacuisine (E/W-kühl) 
  • Granatapfel (E/H-warm)
  • Mohn (W/H/F-warm)

Kompott:

  • 2 Birnen (M/E-kühl)
  • 1 Tasse Birnensaft

je eine Prise:
  • Vanille (E-warm)
  • Kakao (F/E-warm)
  • gemahlender Koriander (H/E/M/F - warm)
  • 1 Kapsel Kardamom (E/M-warm)


  1. Den Reis abspülen und in Reismilch mit einer Stange Zimt, 4 Kapseln Kardamom, einer Prise Salz, etwas Zitronenschale aufkochen und anschließend bei geringer Hitze gar kochen, evtl. noch Reismilch dazugeben.
  2. Wenn der Reis gar ist, Zimtstange und Kardamomkapseln entfernen, nach Geschmack Ahornsirup dazugeben und mit Sojacuisine verfeinern.
  3. Birnenaft mit Gewürzen aufkochen und kleingeschnittene, geschälte Birne darin erwärmen und nach belieben weich kochen.
  4. Mohn in einen Topf geben, etwas anrösten und anschließend mörsern (oder einfach ungeröstet verwenden -> weniger intensiv).
  5. Reis mit Birne anrichten, mit Mohn und Granatapfel garnieren.  
Guten Appetit!


Übrigens eine Prise Kardamom im Kaffee/Espresso mildert diesen etwas ab. Ich gebe eine Prise Kardamom schon ins Wasser und koche damit meinen Espresso.

Montag, 16. Dezember 2013

Orangenpolenta mit Mandeln


Weihnachten steht vor der Tür und obwohl ich mich seit Jahren nach den 5 Elemente ernähre, gehören auch für mich immer noch die Zitrusfrüchte wie Orangen und Mandarinen irgendwie in diese Vorweihnachtszeit.

Die Wirkung von Zitrusfrüchten ist kühl und deshalb sind sie roh verzehrt eine wunderbare ausgleichende Zwischenmahlzeit im heißen Sommer besonders dort wo sie auch wachsen.

Der übermäßige Verzehr von kühlen Nahrungsmitteln im Winter bewirkt häufig eine zusätzliche Schleimproduktion, deshalb bei Erkältungskrankheiten eher kontraproduktiv. Weitere schleimende Nahrungsmittel sind Bananen, Milchprodukte, Zucker und „schlechte“ Fette.

Aber gekocht und mit wärmenden Gewürzen versehen, kann die kühlende Wirkung von Orangen ausgeglichen werden und mit meiner vorweihnachtlichen Lust auf Orangen, ist heute morgen der folgende Frühstücksbrei entstanden.



Zutaten für 1-2 Personen:
  • 3 Eßl. Polenta (E)
  • 150 ml Mandelmilch (E)
  • 2 Orangen (H)
  • 1-2 Messerspitzen Lebkuchengewürz (M,F,H)
  • 1 Eßl. Sojacuisin (alternativ Sahne) (E,W)
  • 1 Eßl. Ahornsirup (alternativ Agavendicksaft) (E)
  • 1 Eßl. Gerstenmalz (alternativ Agavendicksaft/Reismalz etc.) (E,W)
  • 2 Eßl. Mandeln (E)

150ml Mandelmilch und den Saft einer Orange erwärmen. Lebkuchengewürz, Sojacuisin, Ahornsirup und Polenta dazugeben und verrühren. Bei geringer Hitze garen. Zwischendurch umrühren, damit die Polenta nicht ansetzt.

1 Orange schälen und das Orangenfleisch in Stückchen schneiden. Gerstenmalz mit 1 Eßl. Wasser erwärmen und die Orangenstückchen darin kurz erwärmen. Orangenstückchen herausnehmen und die Mandeln mit dem verbliebenden Gerstenmalz-Wassergemisch im Topf mischen und solange erwärmen, bis die restliche Flüssigkeit verdampft ist und leicht karamelisierte Mandeln entstanden sind.

Orangenpolenta anrichten, mit Orangenstückchen und Mandeln garnieren und genießen.

Ich wünsche allen schöne Weihnachtstage.

Wirkung:
Harmonisiert die Mitte, stärkt Magen und Milz, wirkt leicht erwärmend, tonisiert und bewahrt die Säfte. Eliminiert Leere-Hitze, stärkt Herz-Yin und Herz-Blut.


Samstag, 30. November 2013

Fliederbeerpudding


Gerne Essen wir Nachtisch, aber nicht immer ist die Zeit für aufwendige Zubereitungen. Wenn es dann mal schnell gehen soll machen ich gerne einen „Saftnachtisch“. Als winterliche Variante nun das folgende Rezept.

Foto: Cosima Hanebeck


Zutaten für 4 Personen:
  • 250ml Holunderbeersaft (H/M/W)
  • 250ml Traubensaft (E/W)
  • ½ Vanilleschote (auskratzen & beides verwenden) (E)
  • ½ Zimtstange (H/E/M/W) 
  • 1 Nelke (E/M/W) 
  • 1 Anisstern (E/H/W) 
  • Agavendicksaft (E)
  • 50g Stärkemehl od. 3 Eßl. Kuzu E)

  1. Fliederbeersaft (Holunderbeerensaft) und roten Traubensaft mit den Gewürzen erwärmen.
  2. 15 Minuten köcheln lassen und vor dem Andicken die Gewürze entnehmen.
  3. Evtl. mit Agavendicksaft oder Ahornsirup süßen.
  4. Stärkemehl oder kalt angerührtes Kuzu unterrühren und kurz aufkochen lassen.
  5. In kleine Schälchen füllen.

Wirkung:
Holunder ist erfrischend. Sehr gut bei Erkältung, entzündungshemmend und schleimlösend. Die Nelke und das Zimt wärmen, Anis wandelt Nässe um und tonisiert Yang. Kuzu hilft bei Magenbeschwerden.

Samstag, 23. November 2013

Hühnersuppe


Letzte Woche war es schon ganz schön kalt und da habe ich mir am Donnerstag ein frisches Huhn gekauft und eine leckere, wärmende, energiereiche Hühnersuppe gekocht. Jetzt am Wochenende koche ich die morgens auf und rein in meinen „Henkelmann“, so versorgt sie mich mittags auf meiner Fortbildung mit allem was ich brauche. 

Wer noch keinen Henkelmann hat und vielleicht überlegt einen zu kaufen, dem empfehle ich, auf diese Internetseite zu schauen, dort gibt es eine riesen Auswahl: http://www.henkelmann-lunchtime.de/. Meine Tochter benutzt seit kurzem den Lunchbots multi universal. Aus dem kann man sehr praktisch essen (der ist auch nicht so uncool...), hält aber nicht so lange warm, wie ein Behälter mit einer Thermoskannenform, den ich meistens benutze.  

Foto: Cosima Hanebeck



Fond:

F heißes Wasser
E frisches Huhn oder Hähnchen, waschen
E Suppengrün (Karotte, Porree, Sellerie)
E 1 Eßl. Vollkornreis
M Lorbeerblatt
M Stück Ingwer
W 1 Eßl. Schwarze Bohnen
H etwas Zitronensaft

  • 6-8 Stunden auf kleiner Stufe kochen lassen od. in einem Schnellkochtopf 2-3 Std. - am besten über einen ganzen Tag immer mal wieder anstellen
  • anschließend den Fond filtern und das Fleisch abtrennen und wieder in den Fond geben, das zerkochte Gemüse, Getreide und Bohnen wegschmeißen
Suppe zubereiten:

  • aus Fond + Fleisch
  • verschiedenes Gemüse wie z.B.:
    • Karotten, grüne Bohnen, Kürbis, Kartoffeln, Brokkoli, Blumenkohl, Mais, Süßkartoffeln, Mais, Porree
  • kurz im Fond bissfest köcheln
  • evt. etwas gekochtem Reis dazugeben 
  • mit Sojasoße oder Salz, Pfeffer würzen
  • mit Petersilie und/oder frischem Koriander servieren

Wirkung:
Diese Suppe ist erwärmend und nährend, sie stärkt die Mitte und baut Blut und Qi auf. Bei Erschöpfung, Antriebsschwäche, Kälteempfindlichkeit. Der Ingwer vertreibt Kälte und Feuchtigkeit.

Mittwoch, 20. November 2013

Süßreis mit Kirschen


Das letzte Rezept aus unserer „Testreihe“ vom letzten Wochenende. Ein abgewandelter Milchreis ohne Kuhmilch mit Kirschsoße. Das Lieblingsfrühstücksgericht von meinem Sohn.

Foto: Cosima Hanebeck




Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Tasse Süßreis (oder Vollkornrundkornreis) (M/E)
  • 3 Tassen Reismilch (E)
  • 3 Eßl. weißes Mandelmus (E)
  • 3 Eßl. Agavensirup (E)
  • 1 Vanilleschote (E)
  • 1 Glas Kirschen (H)
  • 1 Tasse Fliederbeersaft (H,M,W)
  • ½ Zimstange (H,E,M,W)
  • 1 Sternanis (H,F,E,W)
  • 2 Nelken (E,M,W
  • Pfeilwurzelmehl, Kuzu oder Maisstärke (E)


Den Reis mit der Reismilch, Mark der Vanille & Vanilleschote aufkochen und auf kleiner Stufe 45 Minuten köcheln lassen. Nach 30 Minuten Vanilleschote entfernen. Zwischendurch umrühren. Zum Ende der Garzeit Mandelmus & Agavensirup dazugeben, evt. noch etwas Reismilch.

Kirschen, Kirschsaft und Fliederbeersaft mit den Gewürzen ca. 10-15 Minuten köcheln lassen. Die Gewürze entfernen aufkochen und mit dem Pfeilwurzelmehl, Kuzu oder Maisstärke andicken.

Als schnelles Frühstück schon am Abend vorkochen und am Morgen im Topf erwärmen. Keine Mikrowelle* benutzen, zerstört das Qi.

Wirkung:
Stärkt die Mitte, unterstützt das Qi, regt die Blutzirkulation an und die Gewürze wirken erwärmend.

*Interessanter Artikel: (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mikrowelle.html).

Montag, 18. November 2013

Getreidebrei mit Granatapfel


Nach unserem gestrigen zweiten Kochseminar in diesem Monat, das mir und Karina wieder richtig viel Spaß gemacht hat, stelle ich Euch heute ein weiteres Frühstücksrezept vor.

Foto: Cosima Hanebeck
Vielleicht findet der ein oder andere von Euch ja schon bald sein Lieblingsfrühstückbrei und kommt in den Genuss des täglichen, durchgewärmten Bauchgefühls am Morgen. So ein wohliges Gefühl erleichtert  den Start in den Tag – bei zur Zeit trübem, nass-kaltem Wetter – und stellt viel Energie bis zum Mittagsessen bereit.

Werde ich nach dem wichtigsten Aspekt der 5 Elemente Ernährung zur Immunsystemstärkung gefragt und habe nicht mehr Zeit als einen Satz zu antworten, sage ich immer „ stärke Deine Mitte, iss ein leckeres gekochtes Frühstück – in Ruhe - und wenn es geht ohne Kuhmilch“. Gibt man mir noch Zeit für einen zweiten Satz, dann füge ich noch hinzu, dass die Mitte sich auch besonders darüber freud, wenn sie noch zwei weitere warme, gekochte Mahlzeiten am Tag bekommt. Für längere Ausführungen fehlt mir jetzt leider die Zeit.

Manchmal dauert es ein bisschen bis man das Frühstück findet, was einem am meisten zusagt. Doch hat man sich erst an ein gekochtes Frühstück gewöhnt, möchte man gar nicht mehr auf dieses wohlige Gefühl nach einem wärmenden Frühstück, v.a. während der kalten Jahreszeit, verzichten. Gibt es dann am Wochenende auf Wunsch meiner Kinder mal Brötchen, esse zumindest ich, aber mittlerweile auch oft die Kinder, vorher noch schnell einen kleinen Lieblingsbrei.

Das heutige Rezept geht besonders schnell und schmeckt auch einfach nur mit etwas Ahornsirup und Mandelmus. Für einen leicht säuerlichen Geschmack und natürlich für das Auge, habe ich Granatapfelkerne dazu gegeben. Das leichte Anrösten der Flocken macht das Gericht noch ein bisschen wärmer und aromatischer. Die Flocken können auch durch anderen Flocken (Reisflocken, Hirseflocken etc.) beliebig ausgetauscht werden.

Der Brei stärkt die Mitte und die unterschiedlichen Getreidesorten akzentuieren stets bestimmte Funktionskreise und ihre Organe. Hier eine kurze Zuordnung verschiedener Getreidesorten.

Getreide ist die Grundlage für Blut und Qi. Seine natürliche Süße nährt den Körper, und seine ballaststoffreiche Kleie entschlackt den Darm; durch den regelmäßigen Verzehr von Getreide bleiben wir gelassen und ruhen in unserer Mitte. Vollkorngetreide liefert uns die komplexen Kohlehydrate, die den heutigen stark weiterverarbeiteten Nahrungsmitteln oft fehlen, und versorgt das System mit einem steten Energiestrom. Es ist die Hauptnahrung des Elements Erde und der wichtigste Nährstofflieferant der Milz. Den größten Nährwert hat das volle Korn, entweder gekocht oder gekeimt. (Auszug: „Selbstheilung durch Ernährung“ - Daverick Leggett)

Dinkel, thermisch neutral - Holz
Weizen, thermisch erfrischend – Holz
Hirse, thermisch neutral – Erde
Gerste, thermisch erfrischend - Erde
Rundkornreis, thermisch warm – Metall
Langkornreis, thermisch neutral - Metall
Hafer, thermisch warm – Metall

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Becher (500ml) Vanillesojadrink oder Reismilch (E)
  • ½ Becher (50g) 3-Flockenmischung (Dinkel, Hafer, Gerste)
  • 2 Eßl. geröstete, gemahlene Mandeln
  • 5 getrocknete Aprikosen
  • evtl. etwas Agavendicksaft
  • Granatapfel


Die Flocken trocken in einem Topf etwas anrösten, dabei gut umrühren damit sie nicht anbrennen. Sobald die Flocken duften, die kleingeschnittenen Aprikosen und den Vanillesojadrink sowie gemahlene Mandeln dazugeben. Die Flüssigkeit mit den Flocken umrühren, bis ein Brei entstanden ist und evtl. nach belieben noch etwas süßen. Anschließend von der Platte nehmen und kurz ruhen lassen.
Die Granatapfelkerne aus der Frucht lösen. Brei in eine Schüssel geben und mit Granatapfelkerne bestreuen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 13. November 2013

Orangen-Quinoa mit Birnen und Nüssen


Wie versprochen kommt jetzt ein weiterer Frühstücksvorschlag. Diesmal mit Quinoa, das wie Amaranth kein echtes Getreide wie Weizen, Hafer etc. ist, sondern ein Gänsefussgewächs.
Quinoa schmeckt lecker nussig und mit Orangensaft schmeckt das Gericht sehr erfrischend. Wer morgens keine Zeit hat, kann das Gericht gut schon am Abend vorkochen und morgens nur kurz in einem kleinen Topf erwärmen. Wenn es besonders schnell gehen soll, gebe ich das Gewürz schon in den Orangensaft und lege die klein geschnittenen Birnen einfach kurz vor Ende der Garzeit auf die Quinua. Also dann einen guten Start in den Tag!!

Foto: Cosima Hanebeck

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Tasse Quinoa (E,W)
2 Tassen Orangensaft (M,E)
50 g Mandeln (E)
Agavensirup (E)
Birnen (E,M)

Quinoa waschen und in Orangensaft gar kochen (ca. 10 Min.). Mandeln hacken, in einer trockenen Pfanne leicht rösten und anschließend mit 2 Teel. Agavendicksaft mischen. Birnen schälen, klein schneiden und in etwas Wasser mit ½ Teel. der 7 Gewürzmischung dünsten.

7 Gewürzmischung (nach Temelie):

4 Teel. gemahlenen Koriander (E,M)
2 Teel. gemahlener Kardamom (E,M)
1 Teel. echtes Kakaopulver (F)
1/2 Teel. Zimt (H,E,M,W)
½ Teel. Kurkuma (F,M)
½ Teel. Anis (E,M)
2 Messerspitzen Vanille (E)

Wirkung:

Quinoa hat eine stärkende Wirkung auf das Perikardsystem. Die Birne tonisiert Lunge und Dickdarm-Yin. Das Gericht wärmt und stärkt die Mitte.
Quinoa hat aus westlicher Sicht einen hohen Anteil an Eiweiss, Calcium, Magnesium & Eisen.
Weitere Infos zu Quinoa findet ihr hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/quinoa.html